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26.01.2018, 10:32 Uhr
Im Gespräch bleiben - Lebhafte Diskussion zwischen CDA und DGB im Vogelsberg
LAUTERBACH. Das Ergebnis der bisherigen Sondierungen von CDU, CSU und SPD sowie die Chancen und Risiken einer Großen Koalition nach der Bundestagswahl vom 24. September standen im Mittelpunkt einer lebhaften Diskussionsrunde der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Vogelsbergkreis. Einhellige Auffassung in beiden Kreisvorständen war, dass Weichenstellungen in Berlin erheblichen Einfluss auf das Leben im Vogelsberg hätten.
CDU-Arbeitnehmer und DGB-Gewerkschafter diskutierten lebhaft das Sondierungsergebnis von Union und SPD im Vorfeld der Berliner Koalitionsverhandlungen. Unser Bild zeigt von links den CDA-Bezirksvorsitzenden Klaus Schwab, den CDA-Kreisvorsitzenden Werner S
Fazit des Meinungsaustausches im „Posthotel Johannesberg“ in Lauterbach war auch, dass der frisch geknüpfte Gesprächsfaden nicht abreißen solle. CDA-Kreisvorsitzender Werner Stoepler begrüßte als Referenten den vor vier Monaten frisch gekürten DGB-Kreisvorsitzenden Ingo Schwalm sowie den stellvertretenden CDA-Landesvorsitzenden Uwe Meyer, den CDA-Bezirksvorsitzenden Klaus Schwab (Fulda) und den CDU-Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel. An der Diskussionsrunde nahmen für den DGB-Vorstand auch eine starke Delegation aus Schlitz sowie der Alsfelder CDU-Vorsitzende Alexander Heinz und Lauterbachs Erster Stadtrat Lothar Pietsch teil. „Uns reicht es nicht für die nächste Groko“, bewertete Schwalm das 28-seitige Ergebnispapier der Berliner Sondierungen. Der DGB-Kreisvorsitzende forderte, die in der Präambel der bisherigen Vereinbarungen formulierten Ziele in Koalitionsverhandlungen weiter auszufüllen. Nach den bisherigen Erfahrungen gemeinsamer Regierungsarbeit von Union und Sozialdemokraten herrsche bei den Gewerkschaftern ein gewisses Misstrauen hinsichtlich der Durchsetzung sozialpolitischer Vorhaben. Der Vogelsberg sei keine Oase, auch in der Region sei Altersarmut ein Thema. Dies werde beim immer stärker werdenden Zulauf der Tafeln zur Lebensmittelversorgung deutlich. Auch im Landkreis fehlten Pflegekräfte, hier müsse mehr für die Ausbildung und das Gehaltsniveau getan werden. Verstärkung sei zudem im Polizeidienst nötig, bilanzierte der DGB-Kreisvorsitzende. „Das sind auch die Themen der CDA“, erläuterte Uwe Meyer. „Bei der Rente muss was passieren, die Altersarmut wird uns einholen“, sieht der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU-Arbeitnehmer dringenden Handlungsbedarf. Über „bedingungslose Grundeinkommen“ und Möglichkeiten der Finanzierung müsse jetzt diskutiert werden.

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