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10.05.2017, 09:47 Uhr
50 Jahre Junge Union im Vogelsberg: „Mut zur Veränderung“ – Jubiläumsveranstaltung mit Gründungsmitgliedern – Lob von Mutterpartei
VOGELSBERGKREIS. Die turbulente Wahlveranstaltung mit Bundeskanzler Ludwig Erhard im Oktober 1966 in der Gaststätte Johannesberg wurde immer wieder beim 50jährigen Jubiläum der Jungen Union im Vogelsbergkreis in Erinnerung gerufen. Im Posthotel Johannesberg in Lauterbach fand jetzt auch die Jubiläumsfeier statt, die dann 50+2 hieß, da die Junge Union im Februar 1965 von Siegbert Ortmann und Freunden gegründet wurde.
5 Jahrzehnte mit fünf JUlern (von links): Dr. Volker Nies moderierte die Talk-Runde mit Jennifer Gießler, Dr. Hans Heuser, Laura Refflinghaus, Werner Stoepler und Siegbert Ortmann im „Johannesberg“
Die heutige JU-Kreisvorsitzende Jennifer Gießler konnte mit Siegbert Ortmann, seiner Frau Ute, Helmar Schmitz von Hülst, Baron Ansko Riedesel Freiherr zu Eisenbach und Fritz Brehm fünf Gründungsmitglieder vom Frühjahr 1965 im Johannesberg begrüßen. Dort wurde auch im verracuhten Nebenzimmer der Stadtverband der Jungen Union gegründet. Bald darauf folgte die Gründung des Kreisverbandes Lauterbach, wie Siegbert Ortmann in seiner Festrede erinnerte. Der spätere langjährige CDU-Kreistagsfraktionschef im Vogelsberg und Landtagsabgeordnete von 1987 bis 2003 erläuterte anhand von alten Dokumenten die damaligen Gründungsschritte. Der 76jährige beschrieb vor aktiven JU-Mitgliedern, vielen ehemaligen Funktionsträgern und der Führungsspitze der Vogelsberger CDU die Motivation zur Gründung, die aus seiner Zeit als Rechtsreferendar in Fulda entsprang. Über die Zusammenarbeit in den Landtagswahlkreisen Mitte der sechziger Jahre mit Schlüchtern und Hünfeld entwickelte sich ein aktiver Kreisverband Lauterbach. Ortmann erläuterte die JU-Arbeit bis zur Gebietsreform 1972, in deren Folge die Kreisverbände Lauterbach und Alsfeld sowie die Mitglieder aus der Stadt Schotten zur Jungen Union Vogelsberg zusammengeschlossen wurden. 
JU-Kreisvorsitzende Jennifer Gießler hob in ihrer Begrüßung hervor, dass aus dem Lauterbacher Teil noch Dokumente und Erinnerungsstücke vorlägen, die auch unterstrichen, wie bedeutsam die Junge Union über Jahre und Jahrzehnte für die Politik und die Vertretung der Interessen der jungen Generation gewesen sei. Auch heute sei die JU noch der „Motor der CDU“, wie es in den siebziger Jahren hieß.
CDU-Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak, der selbst einmal der Kreis-JU vorstand, lobte die Arbeit des Nachwuchses, die immer „Mut zum Anpacken und Mut zur Veränderung“ gehabt habe. Die JU sei in den vergangenen Jahrzehnten auch ein Stück Lebensgefühl gewesen. Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel lobte das kontinuierliche Engagement der Jugendorganisation, der er selbst nicht angehörte. Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller stellte in seinem Gastbeitrag die Leistungen einzelner Funktionsträger der ersten Stunde heraus, wie etwa des heute ehrenamtlichen Ersten Stadtrats in Lauterbach, Lothar Pietsch, der schon 1971 in der JU wichtige Funktionen innehatte. Benedikt Stock (Hünfeld) dankte für den Kreisverband der Jungen Union Fulda für die gute Zusammenarbeit.
Unter der Moderation von Dr. Volker Nies sprachen der Gründungsvorsitzende Siegbert Ortmann, Vorsitzende Jennifer Gießler, 23, der Kreisvorsitzende zu Zeiten der Gebietsreform um 1972, Werner Stoepler (alle Lauterbach), der Kreistagsvorsitzende und vormalige osthessische Bezirksvorsitzende Dr. Hans Heuser (Mücke) und die JU-Stadtverordnete Laura Refflinghaus (25, Alsfeld) über ihre jeweilige Motivation, Erfahrungen und launigen Geschichten aus ihren aktiven JU-Zeiten. Die Festveranstaltung schloss mit einer Ausstellung über Flugblätter und  Presseberichte aus den letzten Jahrzehnten.


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